Modernste medizinische Versorgung auf AIDA Cruises

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UPDATE 11. Juli 2016

AIDA Cruises und die Universitätsmedizin Rostock gehen mit dem Start der Urlaubssaison 2016 eine bahnbrechende Kooperation ein. Wesentlicher Bestandteil ist die Zusammenarbeit im Bereich der Telemedizin als wichtiger Baustein der medizinischen Grundversorgung an Bord.

Ziel ist es, langfristig das universitäre Spezialwissen bei Bedarf auf jedes Schiff der AIDA-Flotte zu bringen. Die Radiologie macht dabei den Anfang. Die elf AIDA-Schiffe sind weltweit im Einsatz und über eine Satellitenverbindung stehen die Bordärzte von AIDA, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden, mit den Radiologen der Universitätsmedizin in Kontakt. Sie können über lange Distanzen Röntgenbilder senden, Telefonkonferenzen einberufen und sich zu Befunden austauschen – rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.

Die exzellent ausgestatteten Bordhospitäler der Kreuzfahrtschiffe von AIDA erlauben es dem medizinischen Personal Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen vorzunehmen. Die Daten werden an die Spezialisten der Universitätsmedizin Rostock geschickt, die ihre fachärztliche Expertise für die weitere Untersuchung und Auswertung der Daten zur Verfügung stellen.

Dieses teleradiologische Projekt ist einzigartig in Deutschland. „Die Universitätsmedizin Rostock verfügt über eine große Kompetenz in telemedizinischen Applikationen, die wir ab sofort zum Wohle unserer Gäste und Crewmitglieder einsetzen werden“, erklärt Dr. Jens Tülsner, Vice President Medical bei AIDA Cruises.

Prof. Dr. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand der Unimedizin, spricht von einem wegweisenden Schritt. „Dieses Angebot schafft eine neuartige Vernetzung zwischen Tourismus und Medizin und stellt damit eine weitere Errungenschaft für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern dar.“

Vielen Dank an TUI Cruises und MSC Kreuzfahrten für die Informationen zur Telemedizin, die ich gerne Veröffentliche.

TUI Cruises: Wenn eine Zweitmeinung nötig ist, wenden sich die Ärzte an Medico Cuxhaven. Das ist eine 24-Stunden-Notfalldienst, den auch alle deutschen Handelsschiffe weltweit nutzen können.

MSC Kreuzfahrten: MSC hat nach eigenen Angaben bereits 2014 als erste Reederei weltweit eine telemedizinische Versorgung für Kinder an Bord eingerichtet. MSC arbeitet mit dem Institut Giannina Gaslini in Genua zusammen. Auch bei dieser Kooperation geht es darum, dass sich die Schiffsärzte jederzeit per Satellit eine zweite Meinung von Experten an Land einholen können. Außerdem könnten Ferndiagnosen, Röntgenuntersuchungen und medizinische Überwachungen durchgeführt werden, erklärt MSC.

Zum Thema „Krank auf Kreuzfahrt und wer zahlt das?“ finden Sie in meinem blog weitere Infos.

Ralf für Kreuzfahrt 4.0

Juli 11th, 2016 von