Besuch im Auswandererhaus Bremerhaven

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  • Beitrag zuletzt geändert am:4. Januar 2021

Das Auswandererhaus in Bremerhaven liegt direkt am Neuen Hafen, der 1852 eröffnet wurde und von dem bis 1890 knapp 7,2 Millionen Menschen in die Neue Welt aufbrachen.

Wir begaben uns, barrierefrei, auf eine Zeitreise und begleitete einen echten Auswanderer des letzten Jahrhunderts, Richard Morgner, auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft in die USA.

Bremerhaven Deutsches Auswandererhaus
©Kreuzfahrt 4.0 Deutsches Auswandererhaus

Mit der iCard, der elektronischen Eintrittskarte, erkundeten wir an verschiedenen Stationen die Lebensgeschichte des Auswanderers Richard Morgner und deren Familien bis heute. Während des Rundgangs durch das Erlebnismuseum konnten wir uns an einer Fotostation fotografieren lassen. Das Bild wird auf der iCard gespeichert und im Museumsshop ausgedruckt. Eigene Bilder dürfen nur ohne Blitz gemacht werden.

Unsere Auswanderung beginnt

Es begann alles in der Wartehalle, einem rekonstruierten Bau des Norddeutschen Lloyd von 1869.

Bremerhaven Auswandererhaus Wartehalle von 1869
©Kreuzfahrt 4.0 Wartehalle von 1869

An der Kaje hieß es Abschieds nehmen. Hier kann man sich von den Reisenden ihre Geschichte erzählen lassen.

Bremerhaven Auswandererhaus Kai
©Kreuzfahrt 4.0 Menschen am Kai von Bremerhaven

In den rekonstruierten Schiffsräumen erlebte ich die Reisebedingungen der Überfahrt zu unterschiedlichen Epochen. Hier findest Du auch die Fotostation.

Bremerhaven Auswandererhaus Überfahrt Fotostation
©Kreuzfahrt 4.0 Überfahrt per Schiff

Ellis Island

Der Gang nach New York führte uns über Ellis Island, die „Insel der Tränen“. Hier erfahren wir wie es Richard Morgner ergangen ist und ob wir damals in die USA hätten einwandern dürfen.

Bremerhaven Auswandererhaus Ellis Island
©Kreuzfahrt 4.0 Wie ist es Richard Morgner auf Ellis Island ergangen?

Grand Central Terminal

Geschafft. Wir sind im Grand Central Terminal angekommen. Hier erfahren wir was aus unserem Auswanderer Richard Morgner und seiner Familie geworden ist. Was? Das solltest Du lieber selbst erleben.

Bremerhaven Auswandererhaus Grand Central Terminal
©Kreuzfahrt 4.0 Grand Central Terminal

Unsere ausgewanderten Vorfahren

Am Ende des Rundgangs durch das Auswandererhaus nahmen wir die Möglichkeit war, in zwei internationalen Datenbanken (Anscetry, Die Maus), nach unseren ausgewanderten Vorfahren zu recherchieren. Leider kann man sich die Infos nicht per Mail zusenden und die MAC´s sind sehr langsam.

Im hauseigenen Roxy Kino des Auswanderehaus sind drei Kurzfilme über Deutsche und deren Nachfahren in den USA, Argentinien und Australien zu sehen.

Zweite Identität-Einwanderung

Am Eingang zum Einwandererhaus erhielten wir eine zweite Identität. Die eines Einwanderers nach Deutschland. Auch seine Geschichte konnten wirh im Kaufhaus und Kiosk erleben. Zu entdecken gibt es Dinge aus den 50er, 60er 70er und 80er Jahren.

Auswanderehaus Willkommen in Deutschland
©Kreuzfahrt 4.0 Willkommen in Deutschland

Fazit

Wir sind in die Zeit der großen Auswanderungen versetzt worden. Zahlreiche Exponate, Bilder und individuelle Geschichten der Auswanderer konnten wir erleben. Richard Morgner zu begleiten hat uns richtig Spass gemacht. Das Erweiterungsbau zeigt eindrucksvoll das Deutschland schon immer ein Einwanderungsland war und Menschen in Not eine neue Heimat bietet.

Infos zum Auswandererhaus

Im Restaurant „Speisesaal – Steak & Fish“ gibt es Spezialitäten aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Terrasse bietet einen tollen Blick auf den Hafen und es gibt jede Menge Souvenirs.

Bremerhaven Auswandererhaus Souvenirshop
©Kreuzfahrt 4.0 Auswandererhaus Souvenirshop

Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr
Eintrittspreis 15,80 Euro. Es gibt Familienkarten und Ermäßigungen.

Bremerhaven Auswandererhaus Öffentliche Führungen
©Kreuzfahrt 4.0 Auswandererhaus

Mrs. Gabriele und Mr. Ralf für Kreuzfahrt 4.0

Die Teilnahme an dem Besuch im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven wurde unterstützt von Erlebnis Bremerhaven GmbH. Dies hat keinen Einfluss auf die Berichterstattung.
Vielen Dank an Ilke Seer Pressesprecherin Deutsches Auswandererhaus.

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