Reisebericht Costa Luminosa Kreuzfahrt 30.05. – 06.06.2021

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  • Beitrag zuletzt geändert am:1. Juli 2021

Route:

Triest – Bari – Korfu – Athen – Mykonos – Katakolon – Seetag – Triest

Costa Luminosa*:

das Schiff des Lichts: die unendlichen Reflexe der Lüster aus Muranoglas, viel Kristall und schillernde Stoffe kombinieren sich zu unzähligen Lichtspielen, die der Costa Luminosa ihren Namen gegeben haben. 1.130 Kabinen, Baujahr 2009, Werft: Fincantieri, Marghera. Die Costa Luminosa bietet zwei Swimmingpools, einer davon mit einfahrbarem Dach und vier Whirlpools. Schwesterschiff: Costa Deliziosa*. Ich persönlich mag diese beiden Kreuzfahrtschiffe aufgrund ihrer überschaubaren Größe und des offenen Pooldecks am Heck sehr.

Check-in:

Web-Check-in 72h vor Abfahrt der Costa Luminosa verfügbar, da die Gesundheitsfragen nur kurz vor der Abfahrt beantwortet werden können.

Corona-Test:

am 30.05. mussten wir Deutschen im Kreuzfahrtterminal zunächst einen PCR-Test machen, Wartezeit etwas über 4h, Lunchpaket und Softdrinks wurden bereitgestellt. Nach Mitteilung des Resultats ging es rasch durch den Check-in und die Sicherheitskontrolle (nur wenig Leute gleichzeitig durchgeschleust). Ein PCR-Test ist nur erforderlich, wenn die Inzidenz der letzten 14 Tage im Herkunftsland höher ist als in Italien (Basis JHU), den Link zu der Webseite erhält man ein paar Tage vor der Abfahrt von Costa zugesandt. Ansonsten genügt der Antigentest, bei dem das Ergebnis nach max. 1,5h verfügbar ist. Für die Einreise nach Italien war vorab ein Antigentest erforderlich, der bei Einreise max. 48h alt sein durfte. Für Italien mussten wir die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Informationen zu Einreiseformalitäten findet man auf der Webseite des Auswärtigen Amtes unter „Sicher Reisen“ oder z.B. beim ADAC unter Eingabe des Reiselandes. 

2 Tage nach Einschiffung wurde das gesamte Kreuzfahrtschiff nochmals durchgetestet. Dazu wurde die PianoBar zum Testlabor umfunktioniert. Mit einer schriftlichen Einladung hatten wir am Abend vorher einen Termin zugewiesen bekommen, so dass wir keine lange Wartezeit hatten und praktisch gleich drankamen beim Nasenabstrich. Das tat nicht weh und verschaffte uns nochmals zusätzliche Sicherheit.

Seenotrettungsübung:

Nach dem Boarding um ca. 17:15 mussten wir mit unserem

Willkommensdrink zunächst noch warten, da wegen der anstehenden Seenotrettungsübung die Bars vorübergehend geschlossen waren. Die Seenotrettungsübung wurde in relativ großem Rahmen mit vermutlich nahezu allen Neuankömmlingen gemeinsam, aber unter Einhaltung der Distanzregel durchgeführt. Jeder Kabine wurde eine eigene Reihe zugewiesen und der Abstand zur nächsten Reihe war auch großzügig angesetzt.

Infoveranstaltung:

In unserem Fall war die Infoveranstaltung leider zeitgleich mit dem Ablegen der Costa Luminosa in Triest, so dass wir uns erst ca. 20 min. später im Theater eingefunden haben, als die Veranstaltung dann auch schon fast beendet war. Vor allem das erste Auslaufen ist einfach zu schön, um es zu versäumen. 

Gänge und Fahrstühle:

Die Gänge sind mit Richtungspfeilen markiert, damit soll das Aufeinandertreffen von Personen eingedämmt werden. Die Fahrstühle sind nun auf max. 4 Personen beschränkt, dies wird mit Markierungen auf dem Boden deutlich angezeigt.

Desinfektion:

überall – und vor allem – vor den Restaurants befinden sich Desinfektionsspender. Die Toiletten, Treppenhäuser, Fahrstühle etc. werden öfters gereinigt als vor der Pandemie.

Costa-Karte und App:

leider nun im neuen Design, blau mit Wellenmuster in der jeweiligen Farbe des Clubs. Alle Gäste, die nicht im Club sind, hatten strahlend gelbe Karten.

Die Costa App: diese bitte unbedingt vorab installieren, da ausschließlich hierüber alle Informationen ankommen.

Es gibt kein Diario und keine Totems mehr an Bord, die Rezeption und das Ausflugsbüro sind nur telefonisch zu erreichen. Der deutsche Reisebetreuer stand anfangs stundenweise vor der Rezeption für Fragen zur Verfügung. Die Info zu den Uhrzeiten kann man in der App einsehen.

Fiebermessen:

Insgesamt gab es an Bord ungefähr 5 digitale Fieberthermometer (in Form eines Handys, wo man die Costa-Karte einscannen muss, damit Costa eine Kontrollmöglichkeit hat), tägliches Fiebermessen war angesagt. Als wir es einmal vergessen hatten, bekamen wir prompt ein Erinnerungsschreiben auf die Kabine. Aber da hatten wir es bereits nachgeholt, da man jeden Tag zusätzlich per Lautsprecherdurchsage daran erinnert wurde. Auch bei jedem Verlassen und Wiederbetreten des Schiffes wurde per Infrarotkamera die Temperatur kontrolliert.

Kabine:

Aktuell gibt es aus hygienischen Gründen keinen Obstkorb für Costa Clubmitglieder und auch keine Kaffeemaschine auf den Suiten. Die Minibars sind leer, die Kühlschränke jedoch in Betrieb. Auf den Suiten wird die Minibar auf Kundenwunsch entsprechend bestückt.

Landausflüge:

Aktuell ist es nur möglich, das Schiff mit den organisierten Costa-Ausflügen zu verlassen.

Die Uhrzeiten und der Treffpunkt werden am Abend vorher in der App eingestellt, man bekommt sogar automatisch eine Meldung auf das Handy.

Während dieser Ausflüge darf man sich nicht von der Gruppe absondern, auch nicht, um auf die Toilette zu gehen oder kurz ein Eis zu kaufen. Die Gruppe wird als sogenannte Blase bezeichnet. Wenn man den Ausflug abbrechen möchte, gibt es die Möglichkeit, mit dem Taxi direkt zum Schiff zurückzukehren, aber natürlich nur nach Rücksprache mit und Organisation durch den Reiseleiter. 

Bei vielen Ausflügen ist eine Verköstigung oder der Besuch eines Souvenirshops enthalten. Meist wird auch ein Toilettenstopp angeboten.

Die Führungen werden mit einem kleinen Audiogerät durchgeführt, so dass man den Reiseleiter nun über den Ohrstöpsel bis zu einer Entfernung von ca. 50m immer sehr gut verstehen kann. In den Bussen werden nicht alle Sitzplätze belegt, damit auch hier die Abstandsregel besser eingehalten werden kann. Wir waren maximal ca. 30 Personen bei den Ausflügen. Da Costa internationale Gäste an Bord hat, werden teilweise 2 unterschiedliche Ausflugsgruppen (verschiede Sprachen) in einem Bus zusammengefasst. Hier erweist sich das System mit den Audiogeräten als sehr praktisch, denn nun hört man nur noch den eigenen Reiseleiter. 

Da momentan der weltweite Tourismus stark eingeschränkt ist, sind auch hier in Europa noch nicht wieder so viele internationale Touristen unterwegs. Bei meinen früheren Besuchen auf Mykonos gab es in den Gassen immer ein dichtes Gedränge. Letzte Woche hatten wir Mykonos praktisch für uns allein. Momentan sind also relativ bequeme und sehr schöne Stadtführungen möglich. Und da aktuell aus genau diesem Grund auch viele Reiseleiter verfügbar sind, hatten wir letzte Woche bei 2 von 4 gebuchten Ausflügen das Glück, wirklich erstklassige Reiseleiter abzubekommen.

Einen ausführlichen Beitrag über die Landausflüge von Susanne findet Ihr im Beitrag Landausflüge auf der Kreuzfahrt mit der Costa Luminosa 30.05. – 06.06.2021

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Speisekarte / Getränkekarte:

Die Speise- und Getränkekarten stehen nun digital zur Verfügung. Per QR-Scanner können sie mit dem Smartphone eingelesen und heruntergeladen werden. Die Speisekarten gelten immer für den ganzen Tag. Natürlich gibt es alternativ auf Wunsch auch noch Speisekarten in ausgedruckter Form. Wer also kein Smartphone besitzt oder mit der Technik nicht zurechtkommt, muss deshalb nicht auf das Essen verzichten. Wer jedoch ein Smartphone besitzt, sollte vor der Reise zuhause noch eine entsprechende App (QR-Scanner) installieren.

Frühstück:

Das Frühstück wird am Tisch serviert, auch im Andromeda-Restaurant auf Deck 9, das vor Corona als SB-Restaurant fungierte. Es gibt vorbereitete Teller mit z.B. verschiedenen Wurstsorten,

Croissants, süßen Stückchen, gemischtem Obst, einen gemischten Brotkorb, diverse Eierspeisen, Pancake etc. Generell gilt beim Essen, dass nur Gäste aus einer Kabine gemeinsam am Tisch sitzen oder gemeinsam angereiste Gruppen. So passiert es dann schon auch, dass allein reisende Gäste eben auch ganz allein am Tisch sitzen. 

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Mittag- und Abendessen:

Alle 3 Restaurants (Taurus Deck 2 und 3, Andromeda Deck 9 und Clubrestaurant Deck 10) servieren das Essen am Tisch. Außerdem stehen am Abend das SamsaraRestaurant und ganztägig die Pizzeria Pummid’Oro zur Verfügung. Wir hatten Glück und waren aufgrund unseres Clubstatus im Club-Restaurant eingeteilt (offene Sitzung) Unsere Bedienung war Marie von den Philippinen, für die Getränke war Ssangyong aus Indien zuständig. Die beiden erwiesen sich als wahrer Glücksgriff. Im Taurus-Restaurant gibt es abends 2 Sitzungen, die erste in der Regel um 19h, die zweite ungefähr gegen 21:15, je nach Abfahrt des Schiffes. Das AndromedaRestaurant auf Deck 9 steht zu den angegebenen Öffnungszeiten jedermann zur Verfügung.

Abends gab es zusätzlich immer ein Degustationsmenu mit lokalen Spezialitäten vom nächsten Hafen. Und da Griechenland (neben Italien) meines Erachtens eine sehr leckere Küche hat, kam ich hier voll auf meine Kosten.

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Snack:

Von 16-17h war Snack-Time im Andromeda-Restaurant angesagt. Dort kann man sich zwischen einem süßen oder salzigen Teller entscheiden. Der salzige Teller umfasste 3 oder 4 kleine belegte Brötchen, z.B. mit angebratenem Gemüse, Lachs etc. Sehr, sehr lecker, aber leider haben wir es in der Woche nur einmal dorthin geschafft. 

Street Food:

Unglaublich, aber wahr: Auf Deck 9 gibt es nun von 22h bis 6h Street Food gegen Aufpreis im Angebot. Pommes kosten z.B. 1 Euro, des Weiteren gab es Hamburger, Sandwiches etc. Laut den Kellnern ist die Nachfrage recht groß.  Nun muss also niemand mehr hungrig ins Bett!

Eisdiele:

In Deck 3 am vorderen Treppenhaus.Absolut einen Besuch wert! Wir haben hier vor allem frisch gepressten (zentrifugierten) Saft getrunken, sehr zu empfehlen: Ananas, Apfel, Karotte, Kiwi, Erdbeere. 

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Bars:

Auch im Barbereich gilt es, Abstand zu wahren. Daher sind manche Sitzplätze gesperrt, genauso die Barhocker. Neben der Bedienung am Platz besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an der Bar an einer markierten Stelle seine Bestellung aufzugeben und das Getränk gleich mitzunehmen.

Show:

Beim Betreten des Theaters wird die Costa-Karte eingescannt. Während des Theaterbesuchs gilt die AHA-Regel, d.h. Mundschutz-Pflicht und Abstand halten, daher sind manche Sitzplätze in regelmäßigen Abständen gesperrt.

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Abendprogramm

Es gab jeden Abend Livemusik an der Atrium-Bar und an der Grand-Bar. Viel weiter bin ich nicht gekommen. In der Grand Bar darf – mit Maske – getanzt werden. Das Animationsteam hat zumindest 2 Events am Pooldeck veranstaltet. Bezüglich Themenabenden gab es nur einen Gala-Abend, an dem elegante Kleidung empfohlen wurde. Ansonsten lautete der Kleidervorschlag immer: leger.

Clubevent:

Am Galaabend gab es 3 Pre-Events zu unterschiedlichen Uhrzeiten mit je 15 min. Dauer. Wir hatten jedoch keine Einladung erhalten, zumindest keine schriftliche, und da die Sonne so schön schien, haben wir uns auch gar nicht bemüht und sind lieber länger an Deck geblieben. Notfalls einfach die Telefonnummer vom Costa Club-Manager wählen und nachfragen. 

SPA-Bereich:

für Massagen geöffnet, Sauna und Dampfbad geschlossen.

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Bordrechnung:

Innerhalb der ersten 24h an Bord muss man entweder die Kreditkarte an den dafür vorgesehenen Kartenlesegeräten hinterlegen oder eine Bareinzahlung in Höhe von mindestens 150 Euro leisten. Das Bordkonto kann über die App eingesehen werden. Leider werden nicht alle Arten von Bordguthaben angezeigt, in meinem Fall wurden nur die 75 Euro für den Clubstatus „Diamant“ ausgewiesen. Das Bordguthaben, das ich wegen der Umbuchung bekommen habe sowie die 75 Euro für Shareholder Benefit / Carnival-Aktien wurden in der App nicht angezeigt. Per Anruf an der Rezeption habe ich mir dies daher bestätigen lassen. Normalerweise kann man die Bordrechnung am Ende der Reise downloaden. Dies hat bei mir jedoch nicht funktioniert; ich habe mich daher an die customercare@de.costa.it gewandt und bereits einen Tag später die Bordrechnung per mail erhalten. Die Bordrechnung wird nicht mehr – wie früher – in der Nacht vor der Abreise in Papierform verteilt. Am Morgen der Abreise bot eine Mitarbeiterin der Buchhaltung für eine Stunde eine Sprechstunde an, davor bildete sich relativ rasch eine längere Schlange. Daher gingen wir erst frühstücken und als wir um 9h wiederkamen, musste die Mitarbeiterin leider zusammenpacken, da sie sich dann bereits wieder für die neuen Gäste bereitstellen musste. 

Crew:

die Crewmitglieder dürfen wegen Corona 2 Monate lang das Schiff nicht verlassen. Daher ist die Freude über eine Tafel Schokolade, ein Fläschchen Shampoo oder Bodylotion bzw. Creme etc. umso grösser. Die asiatischen Crewmitglieder müssen nach Ankunft eine Woche in Isolation. Unsere philippinische Kellnerin Marie durfte die Quarantäne in einer Balkonkabine verbringen, auf der sie auch mit Essen und Getränken versorgt wurde. Aktuell wird die Crew wöchentlich auf Corona getestet. In Anbetracht der aktuellen Situation sind die Arbeitsverträge momentan etwas kürzer als vor der Pandemie. Der Grund ist, dass man möglichst vielen Leuten wieder einen Job anbieten möchte. 

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Glaskugel:

Niemand hat eine Glaskugel, auch Costa nicht. Daher müssen wir momentan ganz einfach alle Flexibilität und Verständnis mitbringen, wenn sich Abläufe, Schiffe oder sonstiges kurzfristig ändern.

Fazit:

Wir hatten einen wunderschönen, sehr erholsamen Urlaub auf der Costa Luminosa. Die Crew war phantastisch. Die Ausflüge waren durchweg sehr gut organisiert, man hat viel Neues entdeckt, wo man zuvor bei Ausflügen auf eigene Faust gar nicht hingeschaut hatte. Da die Costa Luminosa nur 1100 Passagiere an Bord hatte, gab es überall genug Platz, keinerlei Probleme, eine freie Sonnenliege zu finden und z.B. auch an den Bars kaum Wartezeiten. Kurzum es hat uns so gut gefallen, dass wir gleich an Bord wieder gebucht haben: wieder Costa Luminosa, gleiche Route, aber dieses mal 2 Wochen am Stück.

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Danke an Susanne für diesen offenen Reisebericht über Kreuzfahrt mit der Costa Luminosa vom 30.05. – 06.06.2021.

Dieser Post ist ein persönlicher Erfahrungsbericht von Susanne auf der Kreuzfahrt mit der Costa Luminosa vom 30.05. – 06.06.2021 ab Triest und wurde auch ohne Änderungen von Kreuzfahrt 4.0 übernommen. Fotokredit Susanne. B..

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