Porto entdecken – Fazit

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  • Beitrag zuletzt geändert am:29. September 2021

Tag 7 Porto für Entdecker

Wir hatten schon in Régua abgelegt als unser Wecker klingelte. Wie jeden Morgen genossen wir ersteinmal bei offenem Panoramafenster die vorbeiziehende Landschaft des Dourotals.

Blick aus dem Fenster der Douro Serenity
© Kreuzfahrt 4.0 Blick aus dem Fenster der Douro Serenity

Den Vormittag verbrachten wir an Deck, dann das Anlegen in Porto war für 14:00 Uhr angesetzt.

Gäste die einen Antigentest für den Rückflug benötigen, können diesen jetzt an Bord durchführen lassen. Ebenso sollten die Getränkepakete (180,00 Euro pro Person) und das Landausflugspaket (149,00 Euro pro Person) gezahlt werden, wenn noch nicht erledigt. Akzeptiert wurde Bargeld, EC- und Kreditkarte.

Die Einfahrt nach Porto genossen Gaby und ich bei einem Port-Tonic vom Bug des Schiffes aus.
Kapitän Pereira drehte das knapp 80 Meter lange Flussschiff und legte am Anleger Cais Vila Nova de Gaia an.

Wir wollten Porto entdecken und gingen direkt nach der Freigabe des Schiffes von Bord. Dort wartete schon der Bus für den Ausflug in die „Wiege der Nation Portugals“ Guimarães. Buchbar für 47,00 Euro.

Die Seilbahnstation befand sich nur wenige Meter vom Anleger entfernt und für 6,00 Euro ging es mit der Gondelbahn (Teleférico de Gaia) hinauf auf den Berg mit seinem Nonnenkloster.

Die Teleférico verkehrt in der Sommersaison von 10:00 bis 19:00 Uhr und die Einzelfahrt kostet pro Person 6,00 Euro. Für eine Hin- und Rückfahrt müsst ihr 9 Euro zahlen. Schwerbehinderte erhalten auf Nachfrage eine Ermäßigung.

Gondelbahn Porto
© Kreuzfahrt 4.0 Gondelbahn

Wir überqueren die Brücke Ponte Dom Luis I, dort fahren nur die Straßenbahn und Fußgänger dürfen die Brücke überqueren.


Wir lassen uns durch Porto treiben. Gehen am bekannten Café Majestic und der davor wartende Menschenschlange vorbei. Kehren dann im Cafe Quinta Biologica do Chef Joao ein und genießen Kaffee und pasteis de nata.
Besuchen den Torre dos Clérigos. Mit fast 76 Metern Höhe diente der Turm einst den Seefahrern als Orientierungshilfe, heute ist er das Wahrzeichen der Stadt. Schlendern entlang des Douros zurück nach Gaia.

In die Quevedo Weinkellerei, ein Geheimtipp, kehren wir kurz ein um Portwein zu probieren und auch zu kaufen. Wir finden einen Platz am Fenster, mit Blick auf die Kirche Igreja Paroquial de Santa Marinha und genießen die Sonne, das Leben und den Port.

Wie schon bei der Anreise geht es vor dem Betreten des Schiffes, erst durch die Kabine. Absprühen und Fieber messen. Dann geht es an Bord.

© Kreuzfahrt 4.0 Mrs. Gabriele beim Absprühen in Porto
© Kreuzfahrt 4.0 Mrs. Gabriele

Noch vor dem Abendessen packen wir unsere Koffer, obwohl diese erst bis 8:00 Uhr des Folgetages vor die Kabinentür gestellt werden müssen.

Wir genießen das Abendessen im Restaurant und den letzten Cocktail im Salon. Auf dem Weg zur Kabine begleichen wir unsere Getränkerechnung, biegen aber noch einmal zum Sonnendeck ab. Porto bei Nacht, einmalig schön.

Porto bei Nacht
© Kreuzfahrt 4.0 Porto bei Nacht

Abreise

Unser Transfer zum Flughafen geht um 08:00 Uhr und am Abreisetag beginnt das Frühstück schon um 06:30 Uhr. Wir stellen unsere Koffer, versehen mit der Kofferbandarolle Ausschiffung 08:00 Uhr, um 07:00 Uhr auf dem Weg zum Frühstück vor die Kabine.

Wir genießen das letzte Frühstück an Bord der Douro Serenity und verabschieden uns von Marianne und Klaus, sowie von unseren Kollegen: innen der Pressegruppe.

Porto im Morgengrauen
© Kreuzfahrt 4.0 Porto im Morgengrauen

Noch kurz auf die Kabine, diese muss bis 08:30 Uhr geräumt sein, unser Handgepäck holen und auf dem Weg von Bord geben wir unsere Kabinenkarten ab.

Bevor wir in den Bus steigen müssen wir unsere Koffer identifizieren, damit keine falschen Koffer in den Bus gelangen.

Trotz des typischen Porto Berufsverkehrs treffen wir um 08:45 Uhr am Flughafen Porto ein. Isabell, unsere nicko cruises Reisebegleiterin begleitet alle Gäste zum Check in Schalter und wartet bis alle eingecheckt haben. So konnte sie auch Gästen mit Sprachbarrieren an Check in Schalter helfen.

Dank des Miles and More Upgrades auf Businessclass ging der Check in und die Sicherheitskontrolle sehr schnell.

Wir schlenderten durch die Geschäfte des Flughafens und um 11:05 Uhr hob Flug LH 1783 nach München ab. Unsere Erfahrungen und Tipps zum Thema Milen upgrade und Businessclass haben wir in einem extra Beitrag für euch zusammengefasst.

Der Zwischenstopp in München war kurz und wir landeten um 17:40 Uhr in Düsseldorf. Auf dem Weg nach Hause ließen wir unsere Eindrücke einer sehr erlebnisreichen Flussreise noch einmal Revue passieren.

Fazit unserer Douro Flussreise

Die Landschaft des Dourotals ist einfach schön und absolut sehenswert. Das Erlebnis Schleusen ist beeindruckend. Besonders gut hat uns gefallen, dass wir Tagsüber gefahren sind und so das Schiff und die Landschaft genießen konnten.
Die Flussreise auf dem Douro lebt von den Ausflügen zu schönen, interessanten und besonderen Plätzen und Orten entlang des Douro.
Auf eigene Faust etwas zu unternehmen ist aufgrund der kleinen Übernachthäfen schwierig. Bis auf Porto, da empfehlen wir etwas auf eigen Faust zu unternehmen. Tipps am Ende des Beitrages.

Die Douro Serenity ist, bis auf die graue Lackierung ein modernes Schiff, welches mit seiner Innenausstattung glänzt. Die Kabinen sind, unsere Meinung nach, relativ klein und bieten zu wenig Stauraum. Gerade im Bad. Dagegen sind die Suiten sehr geräumig.

Das Personal an Bord ist freundlich uns spricht Deutsch und Englisch. Die Getränkepreise sind in Ordnung. Bier 0,3 l für 4,00 Euro, Glas Hauswein für 3,50 Euro, Wasser 0,3 l für 2,50 Euro, Kaffee 1,50 Euro und Cocktails beginnen bei 6,00 Euro.

Das Essen an Bord war durchgehend gut. Die Speiseauswahl zum Mittag- und Abendessen war abwechslungsreich und immer klasse angerichtet. Geschmacklich nicht immer unser Geschmack, aber Geschmäcker sind halt verschieden. Auch das Frühstücksbuffett bot alles was man sich wünschte. Unter anderem Sekt, verschiedene Säfte, frische Eierspeisen, Wurst, Käse, Marmelade, Brot, Obst und Kuchen in großer Auswahl. Ein wenig haben wir den von nicko cruisess gewohnten Lightlunch vermiest.

Hygienemaßnahmen. Fiebermessen vor jedem Essen ist Pflicht, genauso wie das Händedesinfizieren vor Betreten des Schiffes und des Restaurants. Maskenpflicht herrscht in allen Innenräumen, außer beim Essen und Trinken sowie in der eigenen Kabine. Auch während der Busfahrt herrschte Maskenpflicht.
Die Tische im Panoramasalon wurden nach jedem Gast desinfiziert und gereinigt. Das Personal trug überall Maske, auch an Deck.
Was wir nicht verstehen: Warum tragen immer die gleichen Passagiere, absichtlich?, keine Maske. Oder benutzen am Frühstücksbuffet keine Einweghandschuhe? Hier hätten wir uns mehr Hinweise vom Personal gewünscht.

Auf unserer Flussreise war das Publikum im Schnitt 60 (d.h. zwischen 40 und 79) Jahre alt und mobil. Die Betreuung an Bord und während der Ausflüge war sehr gut. Auch die Ausflugsbeschreibungen inklusive Schwierigkeitsgrad waren so, wie die Ausflüge auch stattgefunden haben. Das Preis-Leistungsverhältnis für die Ausflüge passte.

Tipps für euren Besuch in Porto

Praktisch gegenüber des Bahnhof São Bento startet die Buslinie 500. Die Buslinie 500 fährt direkt zum Strand Matosinhos am Atlantik. Vom Atlantik aus fahren die Busse zurück in die Innenstadt etwa alle 20 Minuten Die Fahrt kostet pro Person 3,50€ und ist etwas ganz Besonderes.

Matosinhos ist auch mit einem Mietrad gut zu erreichen. Ein toller Radweg führt von der Brücke Ponte Dom Luís, im Zentrum von Porto, bis zum Küstenort Matosinhos.

Ganz in der Nähe der Capela dos Alfaiates befindet sich die Station „Batalha“ ein Haltepunkt der Porto historischen Straßenbahn. Die Linie 22 fährt in gut 30 Minuten einmal durch die Altstadt Portos und das für 3,50 Euro. Diese spezielle und günstige Stadtrundfahrt in der historischen Straßenbahn sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die Rooftop-Bar von Porto Cruz in Gaia. Von der Dachterrasse habt ihr einen tollen Ausblick auf die bunten Häuser Portos auf der gegenüberliegenden Seite des Douro.

Mit der Seilbahn (Teleférico de Gaia) bis zum Nonnenkloster hinauffahren. Die Teleférico verkehrt in der Sommersaison von 10:00 bis 19:00 Uhr und die Einzelfahrt kostet pro Person 6 Euro. Für eine Hin- und Rückfahrt müsst ihr 9 Euro zahlen.

Bahnhof von Porto. São Bento. Die Eingangshalle des Bahnhof São Bento ist für die imposanten Wandfliesenbilder bekannt, die vom Boden bis an die Decke reichen.

Die Kathedrale von Porto liegt nur wenige Minuten Fußweg vom Bahnhof São Bento entfernt. Von hier habt ihr auch einen wunderbaren Blick über den Douro und auf Porto.

Weitere Beiträge über unsere Flussreise auf dem Douro in Portugal

Werbung: Die Teilnahme an der Kreuzfahrt auf der Douro Serenity erfolgte auf Einladung von nicko cruises Schiffreisen GmbH. Dies hat keinen Einfluss auf die Berichterstattung und wir haben ausschließlich unserer eigenen Erfahrungen und Eindrücke geschildert.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Klaus-Detlef Künzel

    Liebe Gaby, lieber Ralf,

    ihr habt einen hervorragenden Bericht über die Douro-Flusskreuzfahrt erstellt. Für uns als Teilnehmer der Reise wurden viele Erinnerungen wach und an der Kreuzfahrt Interessierten habt ihr entsprechend Appetit gemacht.
    Besonders gefallen hat uns eure detaillierte und ehrliche (persönliche) Beschreibung der Reise mit begleitenden Fotos, die ein besonderes Talent zum Fotogafieren erkennen lassen. Super!
    Wir feuen uns auf weitere interessante Bericht von euren Reisen.
    Mit besten Grüßen von der Bergstraße
    Klaus & Marianne Künzel

    1. Mr. Ralf

      Hallo Marianne und Klaus, vielen Dank für das tolle feedback. Wir freuen uns wenn ihr unseren blog weiterlest.
      Liebe Grüße
      Mrs. gabriele und Mr. Ralf

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